Tanzfestival Weisweil 2018

Die Jury hat die Qual der Wahl  - Von Marie Wintergerst  - Mi, 14. Februar 2018 - Badische Zeitung 

Elf Formationen begeistern beim Tanzfestival in der Weisweiler Rheinwaldhalle / Am Ende schafft es das "Teenie Ballett Sendewelle" aus Altdorf auf Platz eins.

WEISWEIL. Bereits zum 28. Mal begeisterten am Sonntagabend verschiedene Formationen aus der Region beim Tanzfestival in Weisweil. Elf Tanzgruppen nahmen teil. Sie heizten – wie vom Veranstalter zu Beginn des Abends gewünscht – mit ihren Auftritten in der vollbesetzten Rheinwaldhalle den Besuchern so richtig ein. Sieger wurde am Ende das "Teenie Ballett Sendewelle" aus Altdorf. Vor und nach den Auftritten der Wettbewerbsteilnehmer boten die "True Knights" der Tanzschule Gutmann und "Zamantas Crew" aus Freiburg professionelle Showeinlagen.

Auch in diesem Jahr hatte es die vierköpfige Jury nicht leicht. Insgesamt elf verschiedene Tänze galt es zu bewerten. Keine Darbietung glich der anderen. Die Fastnachtstanzgruppen aus der Region stellten mit ihren Darbietungen ihr Können und ihre Kreativität unter Beweis. Ob als Zauberer, Elfen, Ärzte oder Agenten – ein bunter Mix aus verschiedenen Themengebieten bot den Zuschauern einen unterhaltsamen Abend und sorgte für gute Stimmung.

Das neue Konzept des Veranstalters, "weniger Tanzgruppen, mehr Fasnet", aber keines falls weniger Professionalität, ging auch im zweiten Jahr in Folge auf. Friedrich Heidt, seit 2002 Organisator des Tanzfestivals, und seine Moderationspartnerin Katrin Schmidt führten an diesem Abend zum letzten Mal durch das Programm und verabschiedeten sich vom Publikum.

Für die Formation "Fasent Feed" aus Oberhausen öffnete sich als Erstes der Vorhang. Die Gruppe ertanzte sich mit ihrer Showeinlage zum Thema "Kalt und Heiß" den dritten Platz. Als Cleopatras verkleidet, nahmen die Tänzerinnen der Hexenzunft Grafenhausen das Publikum mit auf eine Reise nach Ägypten.

Mit ihrem ersten Auftritt in Weisweil schaffte es die Formation "Teenie Ballett Sendewelle" aus Altdorf gleich auf den ersten Platz. Die 13 Mädchen ernteten für ihren Tanz unter dem Motto "Waldelfen" besonders viel Applaus vom Publikum. Darauf folgte der Auftritt der wohl erfahrensten Gruppe, "Montags kann ich", aus Wagenstadt mit ihrem Auftritt zum Thema "James Bond". Mit dem "Schwänli-Tanz" erzählte die zweite Tanzgruppe aus Oberhausen, die Gruppe "Dance United", die Geschichte eines frisch geschlüpften Schwanes.

Verarzten lassen konnte man sich von der Tanzgarde Forchheim. Die 13 Tänzerinnen standen als "Dance Anatomy" zum zweiten Mal in Weisweil auf der Bühne. Die erfahrene Hobbytanzgruppe "Happy Dance Group" aus Emmendingen trat als Zauberer auf, die Formation "Devotion" des Turnvereins Wyhl bot einen ausdrucksstarken Tanz zum Thema "Logan". Die seit einem Jahr bestehende Tanzgruppe "Daisy Chains" des TV Wyhl servierte ein Menü im "American Diner". Als vorletzte ging die Tanzgruppe "Sendewelle Ballett Altdorf" an den Start. Diese Formation ist schon seit Beginn des Weisweiler Tanzfestivals dabei. Diesmal war "Harry Potter" das Thema ihres Tanzes. Am Ende belegten die Tänzerinnen damit den zweiten Platz. Den Abschluss des Abends bildete der Auftritt des Damenballetts aus Wyhl. Die Tänzerinnen machten als "Häftlinge" die Bühne unsicher.

Zwischendurch und nach dem Wettbewerb unterhielt DJ Kermit aus Freiburg die Besucher und lud auch sie zum Tanzen ein.

     

BZ Bericht : Überraschung beim Club-Owe

Von Ilona Hüge  - Mo, 12. Februar 2018

38. Fasnetsball des FC Weisweil begeistert das Publikum / Fast der ganze Elferrat hört auf.

Der Club-Owe hatte am Samstag ein Programm, das sich sehen lassen konnte. Beliebte und bekannte Fasneter aus dem Ort traten auf, die FCW-Aktiven waren mit Damen und Herren dabei, aus der Nachbarschaft kamen Gäste mit Gesang und Tanz. Der Anfang wurde nach guter Club-Owe-Sitte gestaltet. Fanfarenzug, Gardemädchen, Kolibacher und Elferräte zogen ein, Elferratspräsi Frieder Heidt begrüßte die Gäste, freute sich übers volle Haus und gemeinsam mit dem ganzen Saal wurde das Wiswieler Fasent-Lied angestimmt.

Der erste Auftritt gehörte den Gardemädchen: Mini-und Midi-Garde traten gemeinsam auf, von Bianca Disch zu einer lebhaften Gruppe zusammengestellt. Mit ihren rotweißen Schirmen boten sie neben Gardetanz auch eine kleine Showeinlage. Die FCW-Damen hielten ihren Auftritt bewusst närrisch: "Hambltanz" hieß die Nummer, bei der Aktivenbeine in unterschiedlichen Hosen steckten.

Die Wiswieler Kolibacher zeigten in ihrem Showtanz Landleben zwischen Krachlederner und Kühen. "Dance United" aus Oberhausen, die Junioren der "Fasent Feed", waren zum ersten Mal dabei und zeigten ihren "Schwänli-Tanz". Die "strammen Schengele" kamen ebenfalls auf die Bühne. Letztes Jahr waren sie als Ersatz für die große Garde aufgetreten, die sich aufgelöst hatte. Den Herren machte es aber so viel Spaß, dass sie eine weitere Saison einlegten, jetzt mit eigenem Täfelebub und inzwischen bestem Erfolg in Wagenstadt und beim Kolibacher-Jubiläum und selbstverständlich großem Club-Owe-Applaus.

Dazwischen ging es fleißig in die Bütt. Elferratspräsi Frieder Heidt berichtete vom Kindertraum, auch mal ne Elferratskappe zu haben. In Wirklichkeit aber sei der Job beschwerlich, mit Arbeit "nur für Kapp und Orden". Heide Stary kam mit "Helga und die Männer" in die Bütt. "’S Kirche-Miesli" Rosemarie Schmidt nutzte die Gelegenheit, endlich einmal von allen Pfarrern im Weisweiler Gotteshaus zu erzählen. Hans Klipfel trat mit einem Sketch auf: "Die Mauer" wurde aufgebaut, diesmal in Weisweils Ortsmitte. Daniel Medla kam mit Gitarre und Gesang als "Ä Single-Maidli" von Oberhausen nach Weisweil.

Unangekündigt traten "Mannis Neffen" auf. Nachdem Manfred Klipfel als Chef vum Protokoll in Ruhestand gegangen ist, erzählten die beiden (Steffi Rodenberg und Daniela Klank) nun ungeniert, was bei Onkel Manni so alles passiert. Die aktiven FCW-Herren brachten eine Schau auf die Bühne. Mit ihnen gab es "Herzblatt", bei dem "Uschi" unter den drei Kandidaten Gudi Rossmann, Steinz Nöcklin und Gennis Derich wählen durfte.

Nach der Pause ging es feierlich zu. Der ganze britische Hofstaat reiste an, mit Queen (Manfred Klipfel), Prinzgemahl (Norbert Leibbrand) und einem gestrengen Majordomus (Keno Heyenga) und vielen anderen Stars als Royals. Sie verkündeten auf der Bühne, dass sie ihren Ruhesitz im großen weißen Haus zu Weisweil nehmen, wo es freilich noch Keller und Dach zu sanieren gelte. Sie empfingen ausgewählte Weisweiler Prominenz, und kündeten Veränderungen an. Künftig sagt die Queen, wo es langgeht, und dazu gehört etwa Hut-Pflicht bei Weisweils Pfingstturnier.

Bei einem Schwarzlichtauftritt zeigten Heidi und Freunde "mexikanische Hühner", die FCW-Herrren setzten mit einer Verlosung unter dem Stichwort "Geh aufs Ganze" den Schlusspunkt.

Ernst wurde es nach dem bunten närrischen Programm erst deutlich nach Mitternacht. "Badens schönster Elferrat" kam zum Schluss in eigener Sache auf die Bühne, mit einer Bekanntmachung, die überraschte. Frieder Heidt, seit 18 Jahren FCW-Elferrat, seit 15 Jahren Elferratspräsi, unermüdlicher Ideengeber und Motor der FCW-Fasent, räumt seinen Sitz. Mit ihm gehen auch die anderen Elferräte Hans Klipfel, Nico Ehret, Lukas Gerhart, Michael Rodenberg, Christian Fechter, Manuel Göhri, Florian Kaiser und Jens Gerich. Nur Marco Raith will weitermachen. Zum Wie und Warum gab es keine Aussagen. Statt Diskussionen forderten die Elferräte ihr Publikum auf, Fasent zu feiern und die Tage bis zur Fasentverbrennung zu genießen.

Fasent Eröffnung 11.11.2017

Am 11.11.2017 wurde nach der Gründungsversammlung der Kolibacher die Wiswieler Fasent mit einem kleinen Empfang im Feuerwehrheim unter Mitwirkung des Fanfarenzuges Weisweil und Bürgermeister Baumann eröffnet.

Im benachbarten "Heuboden" begrüßte 11-Rats Präsident Frieder Heidt nach dem ersten Musikstück des Fanfarenzuges Weisweil  alle anwesenden Narren , Gäste sowie Bürgermeister Michael Baumann. In seiner Rede ging er auf die aktuellen Veränderung ein. Er betonte jedoch, dass auch nach der Selbständigkeit der Kolibacher in Weisweil die Fasent nicht neu erfunden wird. FC Weisweil und die Kolibacher werden weiterhin zusammen die Fasent in Wiswiel gestalten und am Brauchtum festhalten. Er rief dazu auf sich an der Fasent zu beteiligen - hier vor allem mit Auftritten beim traditionellen Club-Owe am Fasent Samstag. Club-Owe und Rosenmontag seien die Fasent Tage der Weisweiler. Jedoch sollte der Vorhang nicht mangels Auftritte zu bleiben. Zur Einstimmung auf die närrische Zeit wurde dann das Wiswieler Fasent-Lied zusammen gesungen und auch kräftig geschunkelt. Danach übergab er das Wort an Bürgermeister Baumann. Mit Narrenkappe hatte auch er wieder eine gereimte Rede parat in welcher er dazu aufrief gemeinsam das Brauchtum weiter zu pflegen.  Schon ganz nervös warteten danach schon die Mädels der Mini und Midi-Garde , die einen Ausschnitt ihres Tanzes für die Fastnacht 2018 zeigten. Bianca Disch und Sakia Brennig trainieren die Garde und es war für alle ein sichtlicher Augenschmaus mit welcher Begeisterung der Tanz aufgeführt wurde.  Das Wort wurde dann an die Oberkolibacher Andrea Herrmann und Kai Fischer übergeben. Auch sie trugen in Reimform die Veränderung vor und wiesen auf das 33-jährige Jubiläum 2018 und die dazugehörigen Veranstaltungen hin. Am 5. Januar wird am Rathaus ein Narrenbaum errichtet und das Jubiläumstreffen findet eine Woche vor der eigentlichen Fasent in der Rheinwaldhalle statt. Im Anschluss konnten sie gleich 8 neue Kolibacher vereidigen (Angela Matthis, Lisa Bock, Nadja Matthis, Raphaela Gröschel, Viola Haag, Simon Haag, Lukas Lösslin und Thomas Kollmeier). Marion Winkler wurde für 20 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt. Als Taufzeremonie mussten alle Neuen ein Glas Apfelwein vom abgewandelten und kleineren "Berg un Tal" Präsidenten Balken trinken. Zum Ende der Veranstaltung bedanke sicher Frieder Heidt bei allen , die mitgewirkt haben, gab die Termine für 2018 bekannt und rief nochmals dazu auf sich an der Fasent aktiv zu beteiligen. Er griff einen Vorschlag der Kolibacher auf am Rosenmontag eine Art Hoff-Fasent zu machen. Wer einen Platz, Hof oder anderes an der Umzugsstrecke hat könnte eine Einkehrstelle für die Narren machen. Er bat alle sich hierüber Gedanken zu machen und Personen anzusprechen. Der Empfang klang dann zunächst im Feuerwehrhaus und dann in einer Gaststätte im Ort aus.

 

 

Gründungsversammlung der Narrenzunft Wiswieler Kolibacher e.V. am 11.11.2017

Sitzungsprotokoll Außerordentliche Mitgliederversammlung FCW 6.10.17

Anwesend : 82 Mitglieder

1.    Begrüßung erste Vorsitzende

Petra begrüßte die Versammlung und begann mit der Erläuterung der Frage : „Was ist ein Verein?“ Sie erläuterte dann auch den Vorstandswechsel 2016, bei welchem 5 Vorstände gewählt wurden. Seit dem Wegfall von P. Müller als Rechner hat J. Fink diesen Posten übernommen. Er ist somit Rechner und technischer Vorstand. Somit muss 2018 an der GV ein neuer technischer Vorstand gewählt werden. Erschwerend hinzu kommt, dass Frieder Heidt sein Amt als 2. Stellvertretender Vorsitzender am der Generalversammlung 2018 zur Verfügung stellen wird. Petra erläuterte, dass Frieder sehr viele Aufgaben weit über sein Amt hinaus seit Jahren erledigt. Sie nannten nur einige davon um klar zu machen , dass dafür wohl eine Person nicht reichen wird. (Mitgliederverwaltung, Einzug Mitgliedsbeiträge, Einzug und Verwaltung Club 100, Verwaltung, Rechnung, Mahnungen Bandenwerbung und Läger News, Beantragung sämtlicher jährlicher Zuschüsse des Vereins, Abwicklung dfb net Spielbetrieb, Bestandslisten und Auswertungen an die Verbände, Schriftführer, Vereinschronik, Teil der Technik …) Es sei klar, dass hier zwei bis drei Personen gefunden werden müssen so Petra.

Das Ehrenamt kommt aus der Mode. Die Vorstandschaft ist komplett überlastet. Der Verein muss jetzt breiter aufgestellt werden. Es gibt Personen, die sehr viel für den Verein machen aber auch welche, die sich wenig bzw. gar nicht engagieren. Ein Dank sprach sie allen Trainern, Betreuern und dem Spielausschuss aus für ihre Arbeit übers Jahr.

2.    Zukünftige Eigenständigkeit der Kolibacher

Petra ging über zum Tagesordnungspunkt 2. Sie gab bekannt , dass sich die Kolibacherzunft, die 1985 vom Ehrenpräsidenten Frieder Stöcklin ins Leben gerufen wurden um den Spielbetrieb finanziell zu unterstützen, sich nun vom Verein trennen wollen um einen eigenen Verein zu gründen. Diese Trennungsgedanken gab es schon öfters die letzten Jahre. Vom Ex-Vorstand Grossmann wurde dies jedoch unterbunden. Aus steuerlichen Gründen und sicherlich auch in Bezug auf Diskrepanzen zwischen Zunft und 11-Rats-Präsident Frieder will man sich nun selbständig machen. Man hat hierzu eine beiderseitige Absichtserklärung verfasst (im Anhang), in der beide Seite erklären, dass der FCW weiterhin Träger der Weisweiler Fastnacht und von Berg und Tal sein wird. Man wird ein Festgremium bilden und zusammen das Brauchtum und die Fastnacht pflegen. Am äußerlichen Bild soll sich nichts verändern. Man tritt gemeinsam auf, beteiligt sich am Programm und en Auf- und Abbauarbeiten und geht zusammen zu Berg un Tal. Lediglich ein eigenes Täfele bei Umzügen soll den neuen eV zeigen.

Frieder appellierte nach Petra an alle anwesenden, dass man sich an Fastnacht, vor allem am Club-Owe Programm beteiligen soll bzw. muss. Die Fastnacht ist eine wichtige Einnahmequelle für den Verein und den Sportbetrieb. Somit sind auch die Spieler gefordert das Programm mitzugestalten. Auch sprach er an, dass wenn beide Seiten sich an diese Absichtserklärung halten, er der Meinung ist das es funktionieren kann und wird.  „Man wird älter, reifer an Erfahrung und ist nicht mehr so schnell impulsiv.“ Er gestand auch Fehler ein und bat alle an einem Strang zu ziehen ,damit die Fastnacht in Weisweil noch lange so bestehen kann. 

Danach wurde offen abgestimmt.

Für die Abtrennung stimmten : 73 Mitglieder / 9 Enthaltungen

Somit wurde der Abtrennung und Vereinsneugründung der Kolibacher zugestimmt.

Mit der Zustimmung wird auch eine Satzungsänderung der FCW Satzung notwendig. Es betrifft den Paragraphen 2.

Vorlage Satzungsänderung:

Bisherige Fassung:

§ 2 Zweck

(2) Zweck des Vereins ist ferner die aktive Beteiligung am kulturellen und traditionellen Leben der Gemeinde. Er achtet dabei insbesondere auf den Schutz der Tradition des heimatlichen fastnächtlichen Brauchtums, für dessen Bewahrung und Pflege er in der Gemeinde Weisweil steht. Die Traditionsfiguren „Wiswieler Nume“ und „Wiswieler Kolibacher“ sollen dabei ebenso lebendig gehalten werden wie der traditionelle „FCW Club- Owe“.

Geänderte Fassung:

§ 2 Zweck

(2) Zweck des Vereins ist ferner die aktive Beteiligung am kulturellen und traditionellen Leben der Gemeinde. Er achtet dabei insbesondere auf den Schutz der Tradition des heimatlichen fastnächtlichen Brauchtums, für dessen Bewahrung und Pflege er in der Gemeinde Weisweil steht.  Die Traditionsfigur „Wiswieler Nume“ soll dabei ebenso lebendig gehalten werden wie der traditionelle „FCW Club-Owe“.

Der Satzungsänderung wurde einstimmig zugestimmt.

Fasent Nachlese 2017

Die Wiswieler Fasent 2017 ist vorbei. Am schmutzige Dunschdig holten die Narren ihre Fasent Figuren am Salmenplatz aus dem Dorfbach. Mit dem Wiswieler Fasent Lied begann Präsident Frieder die anwesenden Hemdklunker in Stimmung zu bringen. Er ließ das vergangene Jahr kurz Revue passieren.Danach zog man mit dem Musikverein zum alten Rathaus um dort den Schlüssel über die Fasent Tage zu übernehmen. Eine stattliche Anzahl an Narren war mit dabei als Frieder den Schlüssel von Bürgermeister Baumann übernahm. Danach feierte man in der Blaulichtbar der Feuerwehr und im Gasthaus Sonne.

Weisweiler Clubowe mit schönem Programm und gut gelaunten Akteuren / Ovationen zum Abschied von Manfred Klipfel.

  1. Club-Owe in Weisweil: Der Chef vum Protokoll (Manfred Klipfel) hat sich aus der Bütt verabschiedet. Foto: Ilona Huege

WEISWEIL. Tanz und Bütt, Schau und Gesang sowie eine Ehrung auf großer Bühne für zwei langjährige Kolibacher bestimmten das Programm beim Clubowe des Fußballclubs Weisweil. Es traten Gäste auf und Wiswieler Originale. Der Chef vom Protokoll alias Manfred Klipfel nahm am Samstag seinen Bühnenabschied und wurde mit Ovationen gefeiert.

Der Einmarsch erfolgte mit einer großen Schar von Kolibachern, angeführt vom Fanfarenzug Ritter Hermann und zwei Tanzgarden im Mini- und Midi-Alter. Die große Runde zur Begrüßung durch Elferrats-Präsi Frieder Heidt gab auch den Rahmen für Ehrungen. Die Kolibacher machen das sonst am elften Elften, aber für Oberkolibacher Kai Fischer und für Michael Stöcklin gab es eine Ausnahme. Kai Fischer ist seit 20 Jahren in der Zunft und seit fünf Jahren Oberkolibacher. Michael Stöcklin ist seit 30 Jahren dabei: Er lief schon im Alter von acht Jahren mit.

Nach dem Wiswieler Fasentlied folgte ein erster Höhepunkt des Clubowe. Der Auftritt der Mini-Grade mit elf Gardemächen im Alter zwischen fünf und neun Jahren erwies sich als Publikumshit. Trainerin Bianca Disch bekam verdienten Applaus. Sie trainiert auch die sieben etwas älteren jungen Damen der Midi-Garde, die nach den Jungstars an der Reihe waren und ihren Auftritt mit Akrobatik würzten. Im ersten Teil des Abends waren auch Show-Tänze von Gästen zu sehen: Die Happy Dance Group aus Emmendingen zeigte Aerobic der 1980er Jahre, die Fasent Feed aus Oberhausen kamen im Meerjungfrauen-Kostüm.

Die Trauerschnallen um Heidi Stary boten den gelungenen Kontrast. Sie sangen bedächtig vom Dorfgeschehen, vom Pferderennen durch den Ort mit Rössern ohne Reiter, vom Prost auf Pfarrers Nachwuchs mit dem Rum der echten Ostfriesen-Mischung und vom Narrentreffen bei Berg un Tal. Letzteres haben sie zudem in Form einer einzigartigen Narrenkappe für den jüngsten Elferrat dokumentiert.

Dann kam der Chef vum Protokoll. Manfred Klipfel verbindet seit Jahren Dorfgeschehen mit Witz und etwas Politik zu einer unterhaltsamen Mischung. Auch Weisweil hat jetzt mit dem sanierten Rathaus sein "Weißes Haus", in dem der Protokollchef "lauter Trumps im Bürgersaal sitzen" sah. Er hatte auch Junggesellinnen-Abschiede beobachtet, den verzögerten Vorstandswechsel beim FCW ebenso kommentiert wie das Messer-Zücken der Prominenz beim Neujahrsempfang. "Ich tritt ab, für mich isch’s um", sagte er am Ende. Das Publikum bedankte sich für viele Jahre Freude am Chef vum Protokoll mit großer Geste: Die Narrenschar in der Halle stand zum Applaus auf.

Nach der Pause kamen "Keno und Norbert als "Die Zwillinge" auf die Bühne. Pfarrer und Gemeinderat erschienen im ländlichen Dress, waren auf der Suche nach einer Frau, und wurden bei ihrem Liedle von Lukas Schweizer am kirchlichen Keyboard begleitet. Der Schautanz der Kolibacher kam an, der TuS Köngischaffhausen schickte Rockerinnen auf die Bühne. Die Aktiven Herren des FCW zeigten einen ganz normalen Sonntag im Fan-Hisli, die Damenmannschaft bot eine bunte Mini-Playback-Show samt charmanter Moderatorin. Der Hit des Abends steckte hinter dem Titel "Stramme Schenkeli". Keno und Norbert und vier weitere bekannte Weisweiler trösteten den Elferrat darüber hinweg, dass es dies Jahr keine erwachsene Garde gab. Sie schlüpften ins Gardekostüm und machten ihre Sache so gut, dass das Publikum trotz vorgerückter Stunde eine Zugabe verlangte.

(Text BZ / Frau Hüge)

27. Tanzfestival / Sonntag

Choreografisch ausdrucksstark

Tanzfestival in Weisweil nach einjähriger Pause und in abgespeckter Form: Die Sendewelle Altdorf siegt bei den Frauen.

„Die Frischen Putzfrauen“ vom Hästrägerballett Rust Foto: Christiane Franz

Das Sendewelle-Ballett hat das Tanzfestival in Weisweil bei den Frauen gewonnen. Foto: Christine Franz

Nach einer schöpferischen einjährigen Pause ging es beim Tanzfestival am Sonntagabend in der Rheinwaldhalle "zurück zu den Wurzeln", wie es vom Veranstalter hieß. Nur Tanzgruppen, die einer Zunft angehören, oder solche, die ausschließlich an Fastnacht tanzen, durften sich bewerben. Zehn stellten sich dem Urteil der Jury. Es siegte bei den Damen die Sendewelle aus Altdorf und bei den Herren Rhythm & Magic aus Oberhausen.

Die nicht mehr zu bewältigenden Zuschauermengen sowie die Kritik der teilnehmenden Fastnachtstanzgruppen hatten die Veranstalter zu einer kreativen einjährigen Pause bewegt, um das Konzept des über Weisweil hinaus beliebten Tanzfestivals in Rücksprache mit früheren Teilnehmern zu überarbeiten. "Es ist ein Neustart", sagte Organisator Friedrich Heidt gegenüber der Badischen Zeitung. Er war sichtlich erfreut, dass das Konzept aufging: "In der Halle ist viel weniger Gedränge als in den Vorjahren. Und bei den Teilnehmern haben wir diesmal auch wieder zwei Gruppen mit jungen Tänzerinnen."

Acht Frauengruppen und zwei Männergruppen am Start
Zum 27. Mal öffnete sich der Vorhang, um den Tanzgruppen die Bühne für den Wettbewerb freizugeben. Statt der zuletzt bis zu 16 Gruppen maßen sich dieses Mal zehn Formationen, davon acht Frauen- und zwei Männerteams. Erst um Mitternacht fiel die Entscheidung der vierköpfigen Jury. "Wir haben es uns nicht leicht gemacht. Im Vordergrund stand der Spaßfaktor: Welche Gruppe hat ihn am meisten gezeigt?", erläuterte Juror Heinrich Herrmann, Tanzlehrer bei der Tanzschule Gutmann. Durch das Programm führten Friedrich Heidt und Katrin Schmidt.

Die Ersten in der Startfolge, die ausgelost wurden, gingen als Sieger hervor. Schon seit den Anfängen des Tanzfestivals ist die Formation Sendewelle aus Altdorf mit dabei. Die Gruppe aus 17 Tänzerinnen hatte sich in diesem Jahr neu gebildet und überzeugte die Jury mit ihrem Auftritt als "Paradiesvögel". Als "Frische Putzfrauen" traten die acht Mädels des Hästräger-Balletts aus Rust an, die seit vier Jahren gemeinsam tanzen. Bei den Männern maßen sich zwei Formationen. Als "Chinesischer Drache" zog das Herrenballett Social Wyhl von der Narrengilde Wyhl, die zum ersten Mal startete, in die voll besetzte Rheinwaldhalle ein. Die Sieger Rhythm & Magic aus Oberhausen waren als altbewährte Gruppe mit dabei und überzeugten mit ihrem Auftritt als "Ghostbusters".

Rosenmontag

Der Rosenmontag begann traditionell mit der Narrensuppe für die Umzugsteilnehmer in der Rheinwaldhalle. Danach startete der Umzug mit nur Weisweil Gruppen - in stattlicher Anzahl und auch mit selbstgebauten Mottowägen durch die neue Umzugsstrecke. Präsi Frieder erklärte der Presse, dass nicht sehr viele Zuschauer in Weisweil sind, da alle, die Fasent machen wollen beim Umzug aktiv dabei seien. Gerade das sei das schöne in Weisweil. Man feiert zusammen - Jeder kennt Jeden. Dieses Jahr waren besonders viele Narren unterwegs. Beim Narrennest am Kanonenplatz verweilte man nach dem Umzug viele Stunden. Ebenso in der Gaststätte Sonne.

Abends wurde dann in der Blaulichtbar der Feuerwehr weitergefeiert. Kurz nach Mitternacht wurde der Wiswieler Núme am Kirchplatz verbrannt. So wurde die Wiswieler Fasent wieder begraben.

Wir bedanken uns bei :

-       Fanfarenzug Weisweil

-       Musikverein Weisweil

-       Feuerwehr Weisweil

-       Bürgermeister Michael Baumann , Gemeindeverwaltung und Hausmeistern

-       Allen Akteuren des Club-Owe

-       Allen Helfern vor und hinter den Theken

-       DRK Weisweil

-       Arnfried Schneider und Otto Rombach

-       Helmut Ehret

-       Dominik Triebler

-       Luca Schweizer unseren neuen musikalischen Begleiter

-       Luis Nicola

-       Ingrid Gerber für den Kindernachmittag

-       Alessandro Napolitano

-       Butler Sven Nickola

-       Bühnenhelfer Lukas Lösslin und Robin Zeiser

-       DJ Sprudler

-       Team der Blaulichtbar

-       Gino & Andi

-       Heinz Stöcklin für die kplt. Orga des Sonntagmittags

-       Allen Kuchenspendern

-       Allen Umzugsteilnehmern

-       Carmen Klipfel

-       Jaka Freiburg

-       und letztendlich bei allen unseren Gästen

-       sollte ich wen vergessen haben so verzeiht es mir

-       Wir danken Allen , die zum Gelingen beigetragen haben

Nachlese Fasent Eröffnung 11.11.2016

Am Freitag, den 11.11.2016 eröffneten wir die Fasent Kampagne 2017 mit einem kleinen Empfang und anschließender Partynacht im Clubheim des FC Weisweil.

Der Empfang wurde vom Fanfarenzug Ritter Herrmann musikalisch umrahmt. Bürgermeister Michael Baumann sprach auch einige Grußworte an die Narren.

11-Rats-Präsi Frieder Heidt begrüßte alle Anwesenden. Danach hatte auch Bürgermeister Baumann wieder einen Fasent Reim parat. Die Mini-Garde unter der Leitung von Trainerin Bianca Disch zeigte eine Kostprobe der Tänze für den Club-Owe. hier darf man sich auf der Bühne wieder über einen Augenschmaus der Mädels freuen. Etwas wehleidig gab Frieder bekannt, dass die alte Garde nun aufhört - glücklicherweise aber komplett in die Kolibachergruppe eintritt und somit weiterhin dabei sein wird.

Oberkolibacher Andrea Herrmann ehrte Kolibacher für langjährige Mitgliedschaft und auch für die Anwesenheit bei Umzügen und Narrentreffen. Sie selber wurde von Frieder für 15 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Auch konnte sie 13 neue Kolibacher in der Gruppe begrüßen. Dies ist sehr erfreulich.

Für 100 % Anwesenheit erhielten folgende Personen ein speziell angefertigtes T-Shirt : Britta und Sascha Riedel, Jasmin Ehret, Jens Fischer, Linda Zimmermann,

Ehrung für :

- 10 Jahre Kolibacher : Saskia Brennig

- 15 Jahre Kolibacher : Linda Zimmermann, Jasmin Ehret, Mathias Lutz

- 20 Jahre Kolibacher : Timo Winkler, Mike Stöcklin,

- 30 Jahre Kolibacher : Michael Stöcklin

Neu verpflichtet wurden Fabi Dienst und Felix Ehret

Frieder gab noch Neuigkeiten und Termine bekannt. Musikalisch beendet der Fanfarenzug den Empfang.

Zur Party legte unser DJ Mario Sprudler auf bis in die frühen Morgenstungen.

Wir bedanken und bei allen Mitwirkenden recht herzlich.

 

 

Kurze Fasent-Nachlese 2016

Kaum war sie da , ist sie auch schon wieder vorbei. Eine kurze Fasent-Kampagne liegt hinter uns

Mit leichtem Regen am Donnerstagabend ging es am Salmenplatz los. Die Wiswieler Fasent hatte zum Hemdklunker und zur Rathauserstürmung geladen. Der Salmenplatz füllte sich wetterbedingt zögerlich. Kurz vor Beginn trafen nach dem Musikverein auch die Weisweiler Flüchtlinge ein, die vom Präsi viersprachig begrüßt wurden. Die Fasent Figuten wurden aus dem Bach geholt und nach einigen  Reimen und dem Wiswieler Fasent Lied ging es zum Ersatzrathaus, wo schon Bürgermeister Baumann auf den Narrenzug wartete. Trotz Widerwille gab er den Schlüssel an die Narren ab. Es folgte ein lustiger Partyabend in der Blaulichtbar der Feuerwehr und dem Gasthaus Sonne.

Freitag Morgen ging es dann in den Kindergarten. Die Narren stellten sich vor. Nach einem Tanz der Mini-Garde wurden noch Süßigkeiten verteilt.

Am Samstagabend wurde die Weisweiler Bevölkerung zum 36. FCW-Club-Owe eingeladen. Die Halle war voll besetzte zu einem abwechslungsreichen und flotten Programm. Letzt malig tanzte die große Garde zu ihrem 10-jährigen Jubiläum. Präsi Frieder konnte wieder einen kompletten 11-Rat vermelden. Einen Bericht zum Club-Owe findet man hier auf der Seite unter Aktuelles / Pressestimmen.

Sonntagmittag fand der Kindernachmittag statt und Abends die Ersatzveranstaltung für das abgesagte Tanzfestival - die "Crazy-Night" . Ein Tanzabend mit dr Top-Band "Querbeet" und DJ Sprudler im Wechsel.

Am Rosenmontag traf man sich zur Narrensuppe um 12:00 Uhr in der Halle. 13:33 Uhr startete der Rosenmontagsumzug durch Weisweil. Haupthema war der nicht stattfindende Grosili-Owe.

Die Verbrennung fand erstmal kurz nach Mitternacht bei der Feuerwehr statt.

Vielen Bilder sind online hier auf der Seite. Ebenso Presseberichte der BZ.

Wir bedanken uns bei :

  • Feuerwehr Weisweil
  • Fanfanrenzug Weisweil
  • Musikverein Weisweil
  • Gemeinde Weisweil
  • Hausmeister Edwin Reimann
  • Helmut Ehret
  • Dominik Triebler
  • Jörg Fink
  • Bühnenteam Lukas Lösslin und Nele Nickola
  • Buttler Sven Nickola
  • allen Akteuren des Club-Owe
  • Suppenkoch Gino Assaro
  • Suppenköchin Carmen Klipfel
  • allen Kuchenspendern
  • Thomas Henninger für die Kartoffelspenden
  • und einfach bei Allen, die zum Gelingen der Fasent beigetragen haben
  • nicht zuletzt bei Euch unserem Publikum

Fasent-Eröffnung 14.11.2015

Am Samstag, den 14.11.2015 eröffnete die Fasent-Abteilung des FCW die neue Kampagne im Clubheim mit anschließender Party.

11-Rats-Präsident Frieder Heidt begrüßte alle Anwesenden. Er sprach auch die Terrorserie in Frankreich an.

Danach eröffnete der Fanfarenzug Weisweil musikalisch den Empfang. Frieder verlas in Reimform was man so plant und was 2016 geändert wird.Danach übernahm Bürgermeister Michael Baumann das Mikrofon. Auch er hatte einen fastnachtlichen Reim vorbereitet und brachte zum Ausdruck, dass er sich sehr auf die Kampagne 2016 in Weisweil freut.

Für die Zunft sprach dan Oberkolibacher Andrea Hermann. Sie lies das Jahr Revue passieren und sprach die Veranstaltungen an, die man unter dem Jahr bestreitet. Für 100 % Einsatz wurden Monika Kress und Jens Fischer geehrt. Als neuen Kolibacher verpflichtete sie Marc Reimann.

Frieder übernahm dann nochmals das Wort und kündigte einen Ausschnitt des Tanzes der Jugendgarde an. Unter der Leitung von Bianca Dische haben sie schon fließig trainert und stellten einen Auszug ihres Tanzes für 2016 schon einmal vor. Die Mädels waren mit Begeisterung dabei und zeigten in einem 4-minütigen Tanz was sie gelernt haben.

Frieder übernahm nochmals das Wort. Auch er konnte einen neuen Elferrat als Zugang melden, der jedoch aus Prüfungsgründen nicht anwesend war. Es ist Marco Raith, der ab 2016 zu den Räten stoßen wird, die somit wieder 11 Stück und komplett sind.

Folgende Änderungen wurden bekanntgegeben:

  1. Mangels Interesse wird man die Fasent-Verbrennung vom Dienstagabend vorverlegen. Hier folgt man dem Beispiel anderer Zünfte. Man bleibt jedoch am Dienstag - sprich beim Feuerwehrplatz wird die Fasent kurz nach Mitternacht von Rosenmontag auf Dienstag am Feuerwehrplatz verbrennen.
  2. Der Grosili-Owe wird auch nicht mehr stattfinden. Diese alte Tradition war auch nicht mehr zu halten. Man hat die letzten Jahre viele Anstregungen unternommen. Leider jedoch mehr oder minder erfolglos. Er rief die Grosili auf , falls dies wieder einmal gewünscht sein sollte, diesen Abend dann selber in die Hand zu nehmen - soe wie es eigentlich auch früher war.
  3. Am Rosenmontag wird auf dem noch freien Gelände (Kanonenplatz - zukünftiges Gemeindehaus) vor- während und kurze Zeit nach dem Umzug ein Bewirtungszelt aufgestellt.
  4. Die Rathauserstürmung wird an das "Notquartier" alte Schule verlegt werden, da das Rathaus zu dieser Zeit saniert wird. Genaueres wird man mit Bürgermeister Baumann noch besprechen.

Nach dem offiziellen Teil startete unser "DJ Mario Sprudler" mit uns in eine lange Partynacht.